Niederlage in Gresaubach

Im letzten Spiel des Jahres bei der SG Saubach 2, die sich noch Hoffnungen im Kampf um die Aufstiegsplätze macht, musste unsere Elf eine klare 5:1 Niederlage einstecken. Dabei zeigte man in der ersten Hälfte eine der besten Saisonleistungen und machte dem Favoriten das Leben richtig schwer. Von Beginn an stand unsere Truppe defensiv sehr kompakt und verschob immer wieder sehr gut, nach vorne konnte man mit gefährlichen Konter immer wieder Nadelstiche setzen. So gelang nach 25 Minuten die verdiente Führung durch Maurice Schmitt, die man durchaus noch ausbauen hätte können. Hier verpasste man in einigen guten Aktionen den zweiten Treffer. Die favorisierte SG kam in der ersten Hälfte mit unserer Spielweise überhaupt nicht klar und konnte sich über 45 Minuten keine einzige klare Torchance herausspielen. Die zweite Hälfte begann katastrophal, mit einem schönen Schlenzer in den langen ecken sorgte Saubach für den frühen Ausgleich in der 46. Minute. Ab diesem Zeitpunkt drückte der Gastgeber auf das Gaspedal und erspielte sich immer wieder gute Chancen. Die gute Ordnung der ersten Hälfte ging völlig verloren und vor allem in der Abwehr hatte man nun haarsträubende Stellungsfehler. So nahm die Partie immer mehr einen einseitigen Verlauf und der Favorit drehte das Spiel auf ein deutliches 5:1. Nach 90 Minuten ein klares und verdientes Ergebnis, was zur Halbzeit nicht zu erwarten war. In der Wintervorbereitung muss unsere Reserve zu alter Stärke finden und mit viel Trainingsfleiß muss man sich in einen guten körperlichen Zustand bringen. Auf einigen Positionen war das in dieser Saison anscheinend nicht der Fall, zu oft fiel man in der zweiten Hälfte auseinander.

Aufstellung: Philip Ettinger, Torsten Salm, Jens Horras (72. Waldemar Neldner), Paul Holz, Jannik Schu, Dimitri Zapp, Maik Schorr, David Vogel, Maurice Schmitt (54. Max Ziegler), Dexter Williams, Tobias Scherer (46. Isa Alptekin)

Tore: 0:1 Maurice Schmitt (25.), 1:1 Daniel Meng (46.), 2:1 Josef Wolf (52.), 3:1 Josef Wolf (60.), 4:1 Josef Wolf (65.), 5:1 Josef Wolf (70.)